ForeScan3D – 3D-Scanner
für die Rechtsmedizin
Vollautomatisiertes 3D-System zur Dokumentation der Oberfläche des menschlichen Körpers vor der Obduktion.
Für die forensische Praxis und Rechtsmedizin.
Präzises 3D-Modell mit hochauflösender Texturangegebene Genauigkeit gemäß VDI/VDE 2634-1: 98 % ≤ 1.0 mm (n = 10)
Deutliche Erleichterung der Arbeit für das Bedienpersonal sehr einfache Bedienung, schnelle Einarbeitung
Standardisierte digitale Dokumentation für Messungen, Archivierung und nachträgliche Kontrolle
Über das System
Was ist ForeScan3D
ForeScan3D ist ein System zur 3D-Dokumentation der Oberfläche des menschlichen Körpers, das primär für die forensische Praxis und die Rechtsmedizin entwickelt wurde. Es erstellt eine digitale Dokumentation für Sachverständigengutachten und die 3D-Dokumentation Verstorbener und kann im Rahmen der Photogrammetrie in der Rechtsmedizin eingesetzt werden. Das Gerät erstellt ein präzises, texturiertes 3D-Modell, das anschließend weiterverarbeitet werden kann – zum Betrachten, Vermessen, Beschriften und Archivieren sowie als Grundlage für Dokumentationen, fachliche Auswertungen oder Berichte. ForeScan3D reduziert die Abhängigkeit vom individuellen Vorgehen des Fotografen und erstellt eine standardisierte digitale Dokumentation des Oberflächenzustands des Körpers. Das System wird von AUREL CZ s.r.o. entwickelt und hergestellt.
Die Daten bleiben auch dann verfügbar, wenn sich der Zustand des Körpers verändert oder der ursprüngliche Zustand nicht mehr wiederhergestellt werden kann.
ForeScan3D ermöglicht es, einen Fall erneut zu betrachten, zu vermessen und zu beschriften sowie die Ergebnisse für Dokumentation oder Reporting zu nutzen.
Für wen ist ForeScan3D bestimmt?
Rechtsmedizin
Standardisierte Dokumentation der Körperoberfläche vor der Obduktion, messbare Erfassung von Verletzungen und die Möglichkeit, auch nach Abschluss eines Falls erneut auf die Dokumentation zurückzugreifen.
Pathologie
Digitale Erfassung oberflächlicher Befunde zur Archivierung, für fachliche Konsultationen und zur nachträglichen Ergänzung der Dokumentation.
Forensische Institute
Einheitliches und reproduzierbares Dokumentationsformat für Sachverständigengutachten, Unterricht und Fachpräsentationen.
Nachhaltigkeit
Langfristige Archivierung ohne Abhängigkeit von physischen Proben. Das optimierte Modell reduziert den Speicherbedarf und die Kosten für die Datenverwaltung.
Typische Einsatzbereiche
Funktionsweise
Der grundlegende Prozess ist so konzipiert, dass er für das Bedienpersonal einfach und reproduzierbar ist.
Ablauf Schritt für Schritt:
Vorbereitung
Der Körper wird auf einem Obduktions- oder Arbeitstisch positioniert. Die Scaneinheit wird an den Tisch gebracht, das Gerät an das Stromnetz angeschlossen und ein Kalibrierelement am Kopf des Körpers positioniert.
Das Gerät ist innerhalb des Arbeitsplatzes mobil einsetzbar. Das Bedienpersonal bewegt es manuell zum Arbeitstisch, bereitet das Kalibrierelement vor und startet den Prozess über die Bedienoberfläche. Das Gerät ist nicht als Handscanner oder für den mobilen Einsatz im Gelände vorgesehen.
Automatisches Scannen
Die Scaneinheit kalibriert sich automatisch und scannt den sichtbaren Bereich des Körpers. Ein Ganzkörperscan in einer Position dauert in der Regel 10–15 Minuten.
Der Scanner erfasst ausschließlich die Bereiche, die sich in seinem Sichtfeld befinden. Standardmäßig wird somit die Körperoberfläche in der jeweiligen Position dokumentiert. Für die Dokumentation der anderen Körperseite muss der Körper gedreht und ein weiterer Scan durchgeführt werden.
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Modells dauert je nach Hardwareleistung in der Regel etwa 10 Minuten. Das Ergebnis ist ein texturiertes 3D-Modell. Das für die normale Arbeit optimierte Modell hat eine Größe von ungefähr 200 MB.
Das verarbeitete 3D-Modell dient als digitale Dokumentation des Befunds, auf die jederzeit wieder zurückgegriffen werden kann. Der Benutzer kann das Modell betrachten, vermessen und beschriften sowie für Dokumentation, Reporting, fachliche Konsultationen, Archivierung oder Unterricht verwenden.
Vorteile für die Einrichtung und Arbeit mit den Ergebnissen
Standardisierte Dokumentation
Reduziert die Abhängigkeit vom individuellen Vorgehen des Fotografen und erstellt eine einheitliche digitale Dokumentation.
Rückkehr zum Fall möglich
Auf das Modell kann auch nach Abschluss der Obduktion oder nach längerer Zeit zurückgegriffen werden, beispielsweise um Messungen zu ergänzen.
Messungen im Modell
Ermöglicht Messungen direkt in der digitalen Umgebung.
Detailreiche Textur
Ermöglicht die nachträgliche Beurteilung von Oberflächenmerkmalen wie Verletzungen, Einstichstellen oder Spuren von Tätowierungen.
Archivierung und Weitergabe
Das optimierte 3D-Modell reduziert den Speicherbedarf und ermöglicht eine komfortablere Weitergabe, Betrachtung und langfristige Archivierung.
Einfacher Arbeitsablauf
Das Gerät ist einfach zu bedienen und erfordert keine aufwendige Schulung.
ForeScan3D und andere Dokumentationsmethoden
ForeScan3D ersetzt weder die Obduktion noch eine der etablierten Methoden. Das System ergänzt sie dort, wo Fotografie, CT oder Handscanner nicht ausreichen. Es kann den Oberflächenzustand des Körpers in einem messbaren 3D-Modell erfassen. Die folgende Übersicht zeigt, welche Möglichkeiten die einzelnen Methoden bieten und wo ihre Grenzen liegen.
Fotos erfassen eine Ansicht aus einem bestimmten Blickwinkel und ohne Maßstab; das Ergebnis hängt vom Vorgehen des Fotografen ab. Abmessungen lassen sich aus einem Foto nur ungefähr und nur dann bestimmen, wenn sich ein Maßstab im Bild befindet.
ForeScan3D erstellt dagegen ein messbares, texturiertes 3D-Modell, in dem Messungen vorgenommen werden können und auf das jederzeit erneut zurückgegriffen werden kann. Feine Oberflächenbefunde, die bei der Fotografie leicht übersehen werden können – beispielsweise eine kleine Einstichstelle neben einem Pigmentfleck – lassen sich im texturierten Modell nachträglich finden.
CT ist für innere Befunde unverzichtbar – bereits vor der Obduktion lassen sich damit beispielsweise Projektile, Frakturen oder Blutungen lokalisieren und relevante Bereiche für die weitere Untersuchung gezielt bestimmen.
ForeScan3D dokumentiert dagegen die Oberfläche mit einer farbigen Textur in einer Auflösung, die die CT nicht bietet: beispielsweise die Farbe eines Hämatoms, die Form einer Abschürfung oder die Struktur einer Tätowierung. Entfernte oder verblasste Tätowierungen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind, können im texturierten Scan häufig noch identifiziert werden.
Die Anschaffungs- und Betriebskosten betragen nur einen Bruchteil der Kosten eines CT-Systems (ca. 8 Mio. CZK). Zudem ist weder ein strahlenschutzrelevanter Betrieb noch radiologisches Fachpersonal erforderlich. Damit ist das System auch für Einrichtungen zugänglich, für die ein CT-System nicht realisierbar ist.
Handgeführte 3D-Scanner eignen sich für kleinere Objekte, einzelne Körperbereiche oder ausgewählte Details. Ihre Verwendung erfordert üblicherweise erfahrenes Bedienpersonal und Kenntnisse des jeweiligen Systems, sodass das Ergebnis stärker vom Bediener abhängt.
ForeScan3D ist für die automatisierte und standardisierte Dokumentation des Körpers konzipiert, reduziert die Anforderungen an spezialisiertes Bedienpersonal und erhöht die Reproduzierbarkeit des Prozesses. Ein Ganzkörperscan in einer Position dauert 10-15 Minuten, ohne dass der Scanner vor jeder Anwendung erneut kalibriert werden muss.
Spezialisiertes System zur Dokumentation der Körperoberfläche in der Rechtsmedizin und Pathologie. Durch einen automatisierten Scan entsteht in einem standardisierten Verfahren ein Modell mit farbiger Textur und einer Genauigkeit gemäß VDI/VDE 2634-1: 98 % ≤ 1.0 mm (n = 10). Das Modell bleibt dauerhaft für Messungen, die erneute Beurteilung von Befunden und fachliche Präsentationen verfügbar.
Technische Daten
Installationsanforderungen
- 230-V-Anschluss
- Ausreichend Platz zum Bewegen des Geräts innerhalb der Einrichtung
- Kenntnis der Breite des Obduktions- oder Arbeitstisches
- Diffuse Beleuchtung (direktes Licht ist ungeeignet)
- Das Gerät kann an die Breite des jeweiligen Tisches angepasst werden
Galerie
ForeScan3D in der Praxis
Service und fachliche Unterstützung
Wir betreuen den gesamten Produktlebenszyklus.
Regelmäßiger Service und Kalibrierung einmal jährlich. Durchgeführt vom Hersteller AUREL CZ s.r.o.
Empfohlenes Serviceintervall:
1× jährlich
Empfohlenes Kalibrierintervall:
1× jährlich
Support:
telefonisch, per E-Mail und per Fernzugriff
Über den Hersteller
AUREL CZ s.r.o.
Ein tschechisches Technologie- und Engineeringunternehmen mit Erfahrung in den Bereichen 3D-Messtechnik, optisches Scannen, Datenanalyse und technische Entwicklung. ForeScan3D baut auf der langjährigen Erfahrung des Unternehmens im Bereich digitaler Modelle auf.
FAQ
Kontakt / Präsentation der Ergebnisse
Möchten Sie sehen, welche Ergebnisse ForeScan3D liefert?
Vereinbaren Sie eine Präsentation realer 3D-Ergebnisse – online oder persönlich in Ihrer Einrichtung. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten zur Betrachtung, Messung, Beschriftung und Archivierung sowie zur Nutzung des Modells für die Dokumentation.
Eine praktische Vorführung des Geräts kann individuell entsprechend den konkreten Bedingungen und aktuellen Möglichkeiten vereinbart werden.
Fragen Sie uns, wo und in welchem Format Sie ForeScan3D näher kennenlernen können.

Robert Stoff-Riegel
Vertriebsmanager, AUREL CZ s.r.o.
- robert.stoff-riegel@aurelcz.eu
- +49 151 6431 8060
- Liberec, Tschechische Republik (ID-Nr.: 28526392)






